Praxis für Psychotherapie und Coaching Rhein-Neckar
M.Sc.-Psych. M.A. Claudia Bach und KollegInnen


Psychotherapie

Psychotherapie findet in unserer Praxis als EinzeltherapieGruppentherapie oder wie in den meisten Fällen als Kombinationsbehandlung (Einzel- und Gruppentherapie) statt.

  • Einzeltherapie: in der Regel wöchentliche Sitzungen à 50 Minuten
  • Gruppentherapie: meist einmal pro Woche über einen Zeitraum von 10 bis zu 60 Sitzungen à 100 Minuten, je nach Gruppentherapie.

Die konkrete Ausgestaltung der Therapie richtet sich nach dem individuellen Anliegen, der aktuellen Lebenssituation sowie den gemeinsam vereinbarten Zielen.


Was ist Psychotherapie?


Psychotherapie bezeichnet die Behandlung von seelischen Erkrankungen mit Krankheitswert mithilfe wissenschaftlich anerkannter psychotherapeutischer Verfahren. Ziel ist es, psychisches Leiden zu lindern, das Verständnis für eigene innere Prozesse zu vertiefen und neue Bewältigungs- und Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.
Eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist die Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit sowie eine vertrauensvolle therapeutische Beziehung, in der persönliche Themen offen besprochen werden können.
Psychotherapeutische Richtlinienverfahren
In unserer Praxis arbeiten wir mit anerkannten psychotherapeutischen Richtlinienverfahren, die von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden.

Die Behandlung erfolgt jeweils durch eine Therapeutin oder einen Therapeuten mit entsprechender psychotherapeutischer Fachkunde. Jede Therapeutin und jeder Therapeut arbeitet im Rahmen des jeweils anerkannten psychotherapeutischen Verfahrens, für das die entsprechende Qualifikation vorliegt.


Verhaltenstherapie (VT)

Die Verhaltenstherapie ist ein wissenschaftlich fundiertes Psychotherapieverfahren. Sie geht davon aus, dass Denken, Fühlen, körperliches Erleben und Verhalten eng miteinander verbunden sind und sich gegenseitig beeinflussen.
In der modernen Verhaltenstherapie geht es nicht nur um die Behandlung einzelner Symptome. Gemeinsam werden auch wiederkehrende Denk-, Gefühls- und Verhaltensmuster betrachtet, die sich im Laufe des Lebens entwickelt haben und im Alltag zu Belastungen oder Einschränkungen führen können. Diese Muster hatten ursprünglich häufig eine wichtige Funktion, können in aktuellen Lebenssituationen jedoch als hinderlich erlebt werden.
Ein zentraler Bestandteil der Therapie ist es, solche Muster bewusst wahrzunehmen, besser zu verstehen und in ihrem Zusammenhang mit der persönlichen Lebensgeschichte und aktuellen Anforderungen zu betrachten. Dabei geht es nicht um „richtig“ oder „falsch“, sondern um einen achtsameren und flexibleren Umgang mit inneren Reaktionen, automatischen Gedanken und gewohnten Verhaltensweisen.

Die therapeutische Arbeit ist individuell auf die jeweilige Person und das Anliegen abgestimmt. Sie kann unter anderem beinhalten:

  • das Erkennen und Verstehen persönlicher Auslöser und Zusammenhänge
  • den Umgang mit belastenden Gedanken, Gefühlen und inneren Spannungen
  • die Reflexion von Beziehungserfahrungen und Verhaltensmustern
  • die Entwicklung neuer Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten im Alltag

Dabei fließen auch neuere verhaltenstherapeutische Ansätze ein, z.B. achtsamkeits-, schema-, akzeptanz- und werteorientierte Methoden. Ziel ist es, den Umgang mit sich selbst, mit anderen Menschen und mit herausfordernden Situationen bewusster und hilfreicher zu gestalten.


Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (TP)
Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie ist ein wissenschaftlich anerkanntes Psychotherapieverfahren. Sie geht davon aus, dass unbewusste innere Konflikte, Beziehungserfahrungen und emotionale Muster das aktuelle Erleben und Verhalten beeinflussen können.
Im therapeutischen Prozess werden wiederkehrende Gefühle, innere Spannungen und Beziehungserfahrungen gemeinsam betrachtet und in einen Zusammenhang mit der persönlichen Lebensgeschichte gebracht. Dabei stehen vor allem aktuelle Belastungen und deren emotionale Hintergründe im Fokus.
Ein wichtiger Bestandteil der Therapie ist das Verstehen innerer Zusammenhänge, z.B. warum bestimmte Situationen immer wieder ähnliche Gefühle oder Reaktionen auslösen. Dieses vertiefte Verständnis kann helfen, neue Sichtweisen auf sich selbst zu entwickeln und den eigenen Handlungsspielraum zu erweitern.
Die therapeutische Arbeit kann unter anderem beinhalten:

  • die Reflexion von Beziehungserfahrungen und inneren Konflikten
  • das Wahrnehmen und Einordnen von Gefühlen und inneren Reaktionen
  • das Erkennen wiederkehrender emotionaler Muster
  • die Entwicklung eines besseren Verständnisses für sich selbst

Eines der Ziele der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie ist es, emotionale Prozesse bewusster zu machen und einen verständnisvolleren Umgang mit sich selbst sowie mit anderen Menschen zu fördern.


Systemische Therapie (ST)
Die systemische Therapie ist ein wissenschaftlich anerkanntes Psychotherapieverfahren. Sie betrachtet psychische Belastungen nicht isoliert, sondern im Zusammenhang mit den relevanten Beziehungssystemen, in denen ein Mensch lebt – z.B. Familie, Partnerschaft, soziales oder berufliches Umfeld.
Aus systemischer Sicht entstehen Schwierigkeiten häufig aus Wechselwirkungen, Kommunikations- und Beziehungsmustern, die sich im Laufe der Zeit entwickelt haben. Diese Muster sind nicht Ausdruck von „Fehlern“, sondern können als verständliche Reaktionen auf bestimmte Lebensbedingungen gesehen werden.
In der systemischen Therapie wird gemeinsam untersucht, welche Dynamiken, Rollen und Erwartungen das aktuelle Erleben beeinflussen. Der Fokus liegt dabei auf vorhandenen Ressourcen, Stärken und Lösungsmöglichkeiten sowie auf dem Eröffnen neuer Sichtweisen und Handlungsspielräume.
Die therapeutische Arbeit kann unter anderem beinhalten:

  • die Reflexion von Beziehungs- und Kommunikationsmustern
  • das Einnehmen neuer Perspektiven auf belastende Situationen
  • die Stärkung von Selbstwirksamkeit und Eigenverantwortung
  • die Aktivierung persönlicher und sozialer Ressourcen

Eines der Ziele der systemischen Therapie ist es, Veränderungen anzustoßen, die sich entlastend auf das gesamte System auswirken können, und einen konstruktiven Umgang mit sich selbst und anderen zu fördern.



Wir behandeln u.a. folgende psychische Erkrankungen

Affektive Störungen (z.B. Depressionen, bipolare Störungen)
ADHS / ADS
Zwangsstörungen
Schlafstörungen
Sexuelle Funktionsstörungen
Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)
Angststörungen (z.B. Phobien, Panikstörung, generalisierte Angststörung)
Anpassungsstörungen
Persönlichkeitsstörungen
Essstörungen

Abhängigkeitserkrankungen

Psychosomatische und somatoforme Störungen


Spezielle Angebote
Darüber hinaus bieten wir an:

  • psychotherapeutische Begleitung für Menschen ab 18 J. mit Transidentität / Geschlechtsdysphorie
  • Eltern mit Säuglingen, Klein- und Vorschulkindern (0–5 Jahre) im Rahmen einer Spezialsprechstunde, basierend auf der verhaltensorientierten Eltern-Kind-Psychotherapie (VEKiP)




Informationsmaterial
Wenn Sie sich vorab über die Abläufe und Voraussetzungen einer Psychotherapie informieren möchten, stellen wir Ihnen gern Informationsmaterial der Bundespsychotherapeutenkammer zur Verfügung.






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